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Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

Paderquellen - Bär ermittelt Neu

Wenn du auch meine Romane entdecken möchtest, findest du auf meiner Autorenseite weitere Informationen und Leseproben.

Charleston (SC)

(Letzte Änderung: 29.09.2026 @ 16:45)
Charleston – Reise-Kompakt
Einwohnerrund 150.000
Zeitbedarf2 bis 3 Tage
Am besten wohnenIm historischen Zentrum (Historic District und French Quarter, rund um den Waterfront Park) – alles fußläufig.
Top-SehenswürdigkeitenRainbow Row, The Battery, Waterfront Park, Fort Sumter, historische Altstadt

Charleston als elegante Südstaatenperle

In Rankings, Leserwahlen und Wohlfühl-Hitlisten taucht Charleston seit Jahren erstaunlich hartnäckig weit oben auf. Beste Kleinstadt hier, schönste Südstaatenperle dort, Lieblingsstadt sowieso. Und so weiter, und so fort.

Was muss das für eine Perle sein?

Und kann Charleston diesen Lobpreisungen gerecht werden?

Ja. Kann es. Definitiv.

Die Stadt versprüht einen unaufdringlichen Charme, dem man sich kaum entziehen kann. Klasse, Eleganz, Anmut - Attribute, die nur die Besten verdienen. Der historic district (und eben nicht nur der) ist einzigartig. Ähnliches findet man nur in Savannah (GA) und im French Quarter von New Orleans.

Gehen wir gemeinsam auf Besichtigungstour durch zwei besonders schöne Stadtviertel, wobei ich jeweils nur einige Highlights herauspicke und kurz erwähne (diese Seite hat nicht den Anspruch, einen Reiseführer zu ersetzen, sondern dient dazu, einen Überblick zu vermitteln).

South of Broad Street

Ein exklusives Viertel. Vor allem an der East Bay Street stehen Häuser, die Preise haben, das einem schwindelig wird.

Rainbow Row
Besonders schön sind die insgesamt 13 pastellfarbenen Reihenhäuser der "Rainbow Row" im georgianischen Stil. Die Häuser stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Die pastellfarbenen Häuser der Rainbow Row

Postal Museum
Das United States Post Office und Courthouse wurde 1896 in grauem Granit gebaut (s. Bild unten links). Es beherbergt ein kleines Postal Museum, der Eintritt ist frei.

Saint Michael's Episcopal Church
Charlestons älteste erhaltene Kirche wurde zwischen 1752 und 1761 gebaut (s. Bild unten rechts). Sie ähnelt in vielen Punkten Londons St. Martin-in-the-Fields und war ein Fixpunkt in Charlestons Widerstand gegen die Briten im Rahmen des Unabhängigkeitskampfes.

Turm des United States Post Office und Courthouse aus grauem Granit Weißer Turm der Saint Michael's Episcopal Church

White Point Garden
An der Südspitze der Halbinsel, auf der Charleston liegt, nur durch die Battery-Promenade vom Wasser getrennt, befindet sich der White Point Garden. Ein lauschiges Plätzchen unter schattenspendenden Bäumen mit diversen Monumenten und einem hübschen Pavillon.

Pavillon im White Point Garden unter Eichen Denkmal für die Verteidiger von Fort Sumter im White Point Garden Blick aus einem Pavillon im White Point Garden auf den Eichenweg

French Quarter und Charleston am Wasser

French Quarter

Der südöstliche Teil der Halbinsel, auf der Charleston liegt, wird als "Französisches Viertel" bezeichnet. Warum? Weil hier eine große Zahl immigrierter französischer Hugenotten lebte.

French Huguenot Church
Passend dazu: die 1845 vollendete französische Hugenotten-Kirche im gotischen Baustil an der Church Street (s. Bild links).

Saint Philip's Episcopal Church
Ebenfalls an der Church Street (s. Bild rechts) und zwischen 1835 und 1838 entstanden.

Portal der French Huguenot Church Kirchturm der Saint Philip's Episcopal Church zwischen Häusern

Charleston City Market
In den 1790er Jahren entstanden reicht der Markt über vier Blocks. Besonders die Market Hall - eine Mischung aus Flohmarkt, Andenkenläden, Galerien und weiteren Geschäften - lockt die Besucher.

Innenraum der Market Hall des Charleston City Market

U.S. Custom House
Ein wuchtiges und doch elegantes Gebäude an der East Bay Street, das auf der anderen Seite zum Hafen hinausgeht.

Das U.S. Custom House mit Palmen

Waterfront Park
Der wunderschöne Stadtpark hat zwei Brunnen. Von dem einen führt ein Pier auf eine Aussichtsplattform über den Hafen und den Cooper River.

Springbrunnen im Waterfront Park Pier des Waterfront Park am Cooper River mit Salzwiese

Ein Blickfang ist der ananasförmige Charleston Pineapple Fountain.

Der Pineapple Fountain im Waterfront Park vor dem Hafen Der ananasförmige Pineapple Fountain im Waterfront Park

City Hall
Zwischen 1800 und 1804 im Adamesque Style gebaut.

Die Charleston City Hall mit Palme im Vordergrund

Directions

Good to know

Lauffreunde aufgepasst: Durch Charleston kann man Joggen. Am besten frühmorgens, wenn die Touristenmassen noch schlafen. Grobe Route: U.S. Custom House - Waterfront Park - The Battery - U.S. Coast Guard Station - einmal um den Colonial Park - U.S. Coast Guard. Ich habe die 5 Kilometer lange Route, die man nach Norden hin ausdehnen kann, in die Karte eingezeichnet.

Übernachtungstipp: Charleston ist sehr teuer. Halbwegs bezahlbare Unterkünfte sind rar gesät und ruckzuck voll. Das Days Inn an der Meeting Street, das ich 2019 wegen seiner unschlagbaren Lage empfohlen hätte (einfach, kein Frühstück), gibt es nicht mehr: Es wurde 2026 abgerissen, an seiner Stelle entsteht ein Four Seasons. Für die Hauptsaison also früh buchen und bei den Preisen nicht zu knapp kalkulieren.

Fort Sumter, wo 1861 der Bürgerkrieg begann, ist nur mit einem konzessionierten Tourboot erreichbar. Der Eintritt ins Fort ist frei, für die Fähre braucht man aber ein Ticket - Details beim National Park Service.

My Visits

Charleston habe ich 1994 - bei ganz schlechtem Wetter - und 2019 bei strahlendem Sonnenschein besucht.

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Ganz klar: Hier wird nicht mit Sternen gegeizt. Charleston hat einfach das gewisse Etwas.

Eine Stadt, in der ich mein Leben verbringen könnte.

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