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Paderquellen - Bär ermittelt

Bücher von Dirk Möller

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Red Rocks Park & Amphitheatre (CO)

(Letzte Änderung: 5.10.2026 @ 14:33)
Auf einen BlickDas 1941 eröffnete Red Rocks Amphitheatre bei Morrison ist ein natürliches Open-Air-Konzertgelände auf 1.966 m, eingerahmt von roten Sandsteinfelsen (Ship Rock, Creation Rock, Stage Rock) und berühmt für seine Akustik – hier spielten u. a. die Beatles, U2 und John Denver. Der umgebende Red Rocks Park ist kostenlos zugänglich und auch ohne Konzert einen Stopp wert.
Beste Reisezeit: ganzjährig zugänglich (Konzerte v. a. Frühjahr bis Herbst)
Zeitbedarf: 1–2 Stunden für Park und Felsbühne; Konzert ein Abend

Red Rocks Amphitheatre bei Denver in Colorado

Ein schönes Konzert ist schon was Feines!

Dazu ein nettes Ambiente, eine tolle Konzerthalle - oder es findet open air statt.

Für letzteren Zweck gibt es in der Nähe von Downtown Denver eine geniale Location: das Amphitheatre im Red Rocks Park.

Felsbühne und Panoramawege

Zuschauerreihen des Red Rocks Amphitheatre zwischen den Sandsteinwänden Ship Rock und Creation Rock Bühnenaufbau mit Lichttechnik und Screens vor einem Konzert im Red Rocks Amphitheatre

Das Red Rocks Amphitheatre ist ein auf 1.966 Metern über dem Meeresspiegel liegendes, natürliches Open-Air-Konzertgelände, das 1941 eröffnet wurde. Es bietet Platz für etwa 9.525 Zuschauer. Dank der Felswände hat das Amphitheater eine einzigartige Akustik, die es zu einem der besten Konzertorte der Welt macht.

Rote Sandsteinschichten oberhalb der Sitzreihen im Red Rocks Amphitheatre

Hier haben viele berühmte Künstler gespielt. Die Beatles traten am 26. August 1964 auf – das einzige Konzert ihrer damaligen USA-Tour, das nicht ausverkauft war. Wegen der dünnen Höhenluft auf rund 1.966 Metern kamen die Musiker auf der Bühne außer Atem, weshalb eigens Sauerstoffflaschen bereitstanden. U2 nahmen hier 1983 ihr legendäres Live-Album Under a Blood Red Sky auf. Und John Denver, der Colorado zu seiner Wahlheimat machte, spielte Red Rocks so oft, dass das Amphitheatre untrennbar mit seinem Namen verbunden ist.

Vitrine mit signierten Tool-Gitarren, Schlagfell und Konzertplakat im Red Rocks Visitor Center Vitrine mit Konzertplakaten von Umphrey's McGee und Sex Pistols sowie Red-Rocks-Auszeichnungen Überdimensionaler Kontrabass und Konzertdatum-Tafeln in der Ausstellung des Red Rocks Visitor Center

Das Amphitheatre ist eingebettet in den Red Rocks Park - und der Name ist Programm. Rote Felswände, die man eigentlich eher in Süd-Utah vermutet, aber auch Colorado hat sie zu bieten (u.a. auch im Roxborough State Park).

Detailaufnahme der roten, flechtenbewachsenen Sandsteinschichten am Red Rocks Amphitheatre Nahaufnahme der geschichteten Sandsteinformationen mit gelben Flechten am Red Rocks Amphitheatre

Die Sandsteinformationen, die vor etwa 290 Millionen Jahren entstanden sind, rahmen das Amphitheatre auf natürliche Weise ein. Wie in den USA üblich, tragen sie interessante Namen: Ship Rock, Creation Rock und Stage Rock.

Auch der allerdings ziemlich distanzierte Blick auf Downtown Denver ist nicht zu verachten.

Blick von den oberen Sitzreihen des Red Rocks Amphitheatre über die Ausläufer der Rocky Mountains bis zur Skyline von Denver

Directions

Der Park liegt etwa 24 km westlich von Denver in Morrison, Colorado.

GPS-Koordinaten Red Rocks Park

(WGS84, Dezimalgrad, Umrechner: hier)

GPS Amphitheatre: 39.66564, -105.20504

Anfahrt

Good to know

Der Eintritt in den Park ist kostenlos. Veranstaltungen im Amphitheatre sind jedoch kostenpflichtig. (Das wäre es noch: kostenloses U2-Konzert ...)

1927 kaufte die Stadt Denver das Land, ab 1936 wurde das Amphitheater mit Hilfe der Works Progress Administration (WPA) und des Civilian Conservation Corps erbaut. Der Park ist seit 2015 als National Historic Landmark anerkannt und galt 2021 als besucherstärkster und umsatzstärkster Konzertort seiner Art weltweit. Wer in der Region unterwegs ist, kombiniert Red Rocks gut mit dem Roxborough State Park – ebenfalls rote Felsformationen, aber ohne Konzertbetrieb und deutlich ruhiger.

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Immer mal davon gehört, nie hingefahren - bis wir es im Oktober 2024 doch mal getan haben.

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Eine ziemlich coole Location, die eigentlich danach schreit, dass man wiederkommt, wenn ein klasse Konzert angesagt ist.

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